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Das war der Euroclub 2011!

Jeden Tag stieg eine ausgelassene EuroParty im EuroClub: Eurovision Hits und die aktuellen Songs der anwesenden Künstler liessen die Gäste bis spät in die Nacht wild feiern!

Bilder von der Fanclub-Party mit insgesamt 27 Nationen findet man hier !!! Und hier gibt es bewegte Bilder! Und noch mehr Videos!

Der Hotspot Quartier Bohème & Henkel-Saal - eine moderne Kombination aus Restaurant, Bar, Lounge, Club-, Event- & Kultur-Location - war vom 01. bis zum 14. Mai der offizielle "EuroClub 2011" des Eurovision Song Contest 2011.

Der "EuroClub 2011" war die ESC-Präsentations-Bühne für die mitwirkenden Künstler, die sich hier im Vorfeld entsprechend professionell vorstellen konnten. Hier trafen sich die Delegationen der 43 teilnehmenden Länder, Offizielle, viele Künstler und Mitwirkende, sämtliche Journalisten, die Fans, Fanclubs und Neugierigen...

Der Euroclub 2011 im Schlösser Quartier Bohème

Unser Eventmanager und Resident-DJ Torsten "Tor-Tee" Abels hat sich hingesetzt und die zwei Wochen im Euroclub 2011, dem Schlösser Quartier Bohème, aus seiner Sicht Revue passieren lassen.

Dabei heraus gekommen ist ein wunderbarer, leicht ironischer Rückblick eines begeisterten ESC-Seiteneinsteigers und Neu-Fans mit unvergesslichen Anekdoten einer wahnsinnig intensiven Zeit - viel Spaß beim Lesen!

Wir bedanken uns hiermit für zwei Wochen voller Freude und bester Stimmung und wünschen dem EuroClub 2012 in Baku ähnlich grandiose Festtage, wie wir sie erlebt haben...

 

Der ESC-Neuling 2011

„So, hier ist der USB-Stick, sind insgesamt etwa 600 ESC-Lieder drauf“, meinte EuroClub-DJ Ohrmeister zu mir, „hab‘ Spaß!“

Und den hatte ich, denn was ich in den zwei Wochen als DJ im EuroClub erleben durfte, habe ich in meinen mittlerweile fast 25 Jahren als DJ im „normalen“ Clubbereich so noch nicht erlebt.

Wenn Du also aus dem Funk/Soul der 70er und dem HipHop der 80er kommst und bis heute vom funky House bis weitestgehend dem auflegst, was man „Black Music“ nennen kann, wie fremd ist einem dann der „Sound of ESC“ (auf dem Bild Glen Vella/Malta)?

http://www.quartierboheme.de/

Ich fungiere im Schlösser Quartier Bohème als Eventmanager, mache die Homepage, Social Media und einiges mehr (natürlich auch auflegen) – im Vorfeld des ESC war die Absprache, dass ich gelegentlich mit „normaler“ Musik einspringe, falls nötig. Und zur Sicherheit gab es noch den USB-Stick oben drauf – zum Glück…

Ok, jeden Abend sollten zwei auserwählte EuroClub-DJs bei uns im Laden sein, die die Abende richtig zelebrieren wollten, hervorragend. Leider konnten zwei der Abende in der ersten Mai-Woche nicht richtig abgedeckt worden, so dass ich zu der Ehre kam, direkt den zweiten Abend alleine gestalten zu „dürfen“ (auf dem Bild von links: Emmi/Armenien, Paradise Oskar/Finnland und Poli Genova/Bulgarien).

Der Euroclub beginnt...

Also: Erst einmal am ersten Abend dem Herrn DJ Ohrmeister (links) auf die Decks geschaut, ein wenig die erste ESC-Musikwelle abbekommen, Atmosphäre schnuppern, Leute beobachten.

Und es war herrlich, zur Eröffnungsparty kamen direkt ca. 300 Fans aller Farben und Nationalitäten, es war ein schön lockeres WarmUp voller wunderbar gelöster Menschen, der Abend ging bis 3 Uhr, Generalprobe hatte also geklappt.

Doch nun war ich dran, herrje, der Montagabend war der erste Probentag der Halbfinalisten und dementsprechend kündigten sich nicht nur mehr Fans an, sondern auch Delegationen und Künstler. Und ich als ESC-Neuling mittendrin, was für ein Spaß.

Zum Aufwärmen gab es vom wohl sortierten Stick die Midtempo und Uptempo Classics ohne 2011, das war Hintergrundmusik und ein lockeres Reinhören in einem - sehr gut.

Und dann kamen sie: Emmy aus Armenien steht vor mir, winkt heftig mit ihrer DVD und meint, ich dürfe der erste sein, der ihren „BoomBoom“-Remix spielt, sie wäre mir sehr verbunden – also: Rein damit!

Und die Party nahm richtig Fahrt auf, ein Künstler nach dem anderen tauchte auf und dementsprechend empfing ich die Delegationen mit ihren Liedern. Poli Genova aus Bulgarien tanzte mit Aurela Gace (Albanien/links im Bild mit unserem Geschäftsführer Christian Erdmann und seiner Frau Yvonne), zwischendurch tanzten alle auf „Satellite“, immer noch höchste Sympathiekundgebungen für diesen Song.

"Get you" - mein erster Abend als EuroClub-DJ

Irgendwann stand Alexej vor mir, „Alex Sparrow“  aus Russland, und beim ersten Klang seines „Get you“ sprang er bereits im James Dean-Shirt und Elvis-Hüftschwung auf unsere Theke, Marketing pur, würde ich sagen – das Publikum freute sich zumindest über ihn und seine Show, bis einige farbige Damen den Laden in Beschlag nahmen (und ihn auch nicht mehr aus den Händen gaben): „ Haba Haba!!“

Die norwegischen Background-Ladies kamen tanzend in den Laden, machten drei Stunden Mega-Party – und gingen wieder  tanzend mit dem Versprechen: „Haba Haba - Wir kommen wieder!“

Sisi aus Norwegen legte nebenher noch einige Zeit gemeinsam mit mir auf und als Glen Vella aus Malta vor mir stand mit seinem „One life“ und ich einige bunte Sonnenbrillen erkannte, war der Abend auf dem Höhepunkt.

Viele der Gesichter des ersten Abends waren über die zwei Wochen fast täglich da, Fans wie Künstler fühlten sich anscheinend sehr, sehr wohl bei uns – was für ein Lob!

Anekdote zum Abschluss meines ersten Abends: „Hallo, ich bin Grieche aus Düsseldorf, spiel doch mal bitte den griechischen Song. Ich weiss, der ist nicht so doll, aber wir wollen den Armenierinnen Sirtaki beibringen!“ – Völkerverständigung pur, oder?

Des weiteren war ich immer wieder über die Musikwünsche der Fans überrascht: „Spiel doch mal das aus 2009 von dem Land, das Halbfinallied der Schweden von …“  und so weiter.

Was ich auf meinem Zauberstick finden konnte, spielte ich – und jedes Mal brach aus dem Publikum ein Freudenjuchzer hervor – herrlich.

Beeindruckend auch, dass die Leutchen alles mitsingen konnten, egal welches Land gerade in welcher Sprache auch immer sang (z.B. die Isländerin Hera Björk mit „Je ne sais quoi“), wunderbar.

Türkiye - Douze Points

Nach einem Tag DJ-Auszeit hatte ich nun das erste wirklich Highlight vor der Brust: Delegations-Party Türkei mit nachfolgender Feier.

Dazu hatten wir erstmals auch den Henkel-Saal heraus geputzt, bisher fanden die Parties nur im vorderen Bereich des Quartier Bohème statt und viele wussten auch nicht von mehr.

Die Party der Türkei war kurz, knackig, intensiv: Ein Live-Auftritt nach dem anderen, moderiert vom charismatischen Sänger vom türkischen Teilnehmer Yüksek Sadakat, Kenan Vural! Rock n Roll!

Ell & Nikki, Eldrine, Aurela Gace, Poli Genova, Daria Kinzer, Alex Sparrow und Glen Vella waren da – und blieben auch, als die Tore für die Fans geöffnet wurden...

Hier gibt es ein Video von diesem einmaligen Abend!

Und mitten im Programm dachte ich, eine Rückkopplung zu hören!? Trommelwirbel aus dem Foyer – Guerilla-Marketing pur von der portugiesischen Truppe „Homens da Luta“! Die Gruppe ging mit fünf Trommeln und Megaphon erst einmal  singend und trommelnd über die laut jubelnde Düsseldorfer Szenestraße, die vollbesetzte Ratinger Straße, um dann ins Quartier Bohème abzubiegen und die Bühne zu entern, auf dem Plan standen sie jedenfalls nicht.

Kenan Vural gab zum Abschluss der Delegations-Party allen Teilnehmern vorne weg schon einmal „Douze Points“!

Der darauf folgende Party-Abend ging bis etwa 5 Uhr und war wohl richtungsweisend für das, was in den kommenden Tagen noch folgen sollte: Gute Laune pur!

Georgien gibt sich die Ehre

Am nächsten Tag war dann die Delegation von Georgien im EuroClub zu Gast.

Das musikalische Vorprogramm als DJ Be$$ übernahm der charismatische Gitarrist Beso Zichelaschwili der georgischen Teilnehmertruppe um Eldrine.

Seine Mischung aus Charthits und interessanten elektronischen Sounds wurde dann von DJ Louis aus den Niederlanden übernommen, der den Rest des Abends die Meute mit abwechslungsreichen Eurohits unterhielt.

Wieder einmal gaben sich viele Künstler hier ein Stelldichein - die Stimmung blieb hoch, sehr hoch...

 

Eine größere Show als der ESC - Fanclub-Party

Der nächste Tag ging dann in die Geschichtsbücher des Schlösser Quartier Bohème ein.

Die Fanclub-Party brachte einen Live-Gig nach dem anderen, insgesamt standen 28 (!) verschiedene Länder auf der Bühne; insgesamt eine fünfstündige Show, zu der immer mehr Künstler als angekündigt die Bühne stürmten und den Fans richtig einheizten.

Und danach einen wunderbare Partynacht mit allen beteiligten Künstlern waren eines der absoluten Highlights des Euroclubs 2011 im SQB.

Schön war vor allem, dass die Künstler und Delegierten nicht direkt nach ihrem Auftritt verschwanden, sondern mit den Fans stundenlang gemeinsam feierten und den Abend sichtlich genossen.

Bemerkenswert noch die Einlage der isländischen Band "Sjonni's Friends", bei deren Live-Auftritt der Einspieler nicht funktionierte und die dann mal kurz aus der Hüfte geschossen das deutsche Eurovisons-Lied von Wind "Lass die Sonne in Dein Herz" intonierten - der komplette Saal sang mit, Nationalität völlig egal...

Bilder der Künstler vor unserer „Flag-Wall“ findet man hier!

Ein restlos ausverkauftes Haus erwartete auch die zweite Fanclub-Party am Samstag – noch eine Woche bis zum großen Finale.

EuroClub-DJ Pini Zilber aus Israel brachte seine Showtanztruppe aus Tel Aviv mit: Euro Falsh! Die professionell ausgebildeten Tänzer haben nur ein Hobby: Das Nachtanzen fast aller Eurovisions-Choreographien!

Die Stimmung durch die bis zu zehn Tänzer wurde immer wieder an den Rand der Ekstase gebracht – ausgelassene Fans allerorten. Animiert durch diese Truppe stürmten immer wieder neue Formationen die Bühne und tanzten überschwänglich miteinander durch die erneut extrem lange Nacht.

San Marino feiert sich und den ESC

Am nächsten Tag stand dann die nächste Delegations-Party auf dem Plan.

Endlich wieder dabei beim ESC war San Marino und die Stimmung am Abend war wieder grandios.

Stargast des Abends war der ESC-Gewinner 2009, Alexander Rybak aus Norwegen, der die Fans komplett in der Hand hatte und ein umwerfend sympathischen Eindruck machte, ganz nah bei Fans und Künstlern war und den Abend sichtlich genoss.

Gemeinsam mit vielen anderen eingeladenen Künstlern feierten die Fans bis weit in den Morgen.

Die Top12 - Euroclub 2011 - Songs

Stella Mwangi – Haba Haba

Jedward – Lipstick

Eric Saade – Popular

Kati Wolf – What about my dreams

Daria Kinzer – Celebrate

Glen Vella – One Life

Getter Jaani – Rockefeller Street

Blue – I can

Alex Sparrow – Get you

Emmi – Boom Boom

Elli & Nikki – Running scared

Lucìa Perez – Que me quiten lo bailao

Lena – Taken by a stranger

ESC Volunteers rocken den EuroClub

550 rot gekleidete ESC-Volunteers waren während des ESC in Düsseldorf als fleißige Helferlein zu Gange. An diesem Montag war ihr Abend!

Eigentlich sollte an diesem Abend die deutsche Delegation ihre große Party im EuroClub feiern, aus Sicherheitsgründen wurde die Veranstaltung aber kurzfristig verlegt.

Machte nix - die Leute kamen sowieso danach in den EuroClub.

Als dann die Volunteers-Party mit den Fans vermischt wurde, gab es stimmungsmäßig kein Halten mehr - wunderbar!

Erste Semifinal-Aftershow-Party

Die erste Semifinal-Aftershow-Party am Dienstag  Abend stand an: Da alle ESC-Fans eh in der Arena waren, schauten wir die Vorausscheidung mit unserem gesamten Team.

In der erste Woche hatte das Personal, anfangs eher etwas vorsichtig im Umgang mit der ESC-Musik, völlig Feuer gefangen und durch die häufigen Besuche und die Parties im EuroClub bildeten sich natürlich einige Favoriten, was die Publikumsgunst anging.

Unglücklicherweise schieden die Lieder aus, die unsere Abende geprägt hatten: “ Haba Haba“ (Stella Mwangi/Norwegen), schockierend, „One Life“ (Glen Vella/Malta) und die Hymne „Celebrate“ von Daria Kinzer aus Kroatien – alle raus!

Schockschwerenot! Was wäre das für ein Abend geworden, wenn diese drei weiter gekommen wären!

Die ersten Besucher der Party waren „Blue“ aus England, die zum ersten Male im EuroClub begrüsst wurden, unglaublich charming waren und einen grandiosen Abend bei uns verlebten.

Nach und nach tröpfelten dann ab ein Uhr die Künstler und Fans ein, um zwei Uhr war das Quartier Bohème rappelvoll – und die Stimmung schwappte extrem hoch, auch und gerade weil die ausgeschiedenen Künstler noch einmal richtig Vollgas gaben.

Mit dem Sänger der portugiesischen Truppe „Homes de la Luta“, Nuno Duarte, stieß ich mit einem leckeren Gin Tonic an: Nein, weiter gekommen nicht, aber er hatte heute erfahren, dass er Vater wird – war doch viel mehr wert!

Daria Kinzer aus Kroatien fierte mit ihren Fans bis sieben Uhr durch, ebenso die traurigen, aber gefeierten norwegischen Damen, die sich aber ebenfalls nicht unterkriegen ließen und mit als letzte den Saal verließen.

Und plötzlich stand er da vor meinem DJ-Pult: Ein völlig entrüsteter Herr, der mich scharf ansah und mir dann mangelnden Respekt gegenüber den Liedern und den Künstlern vorwarf (es lief gerade Satellite)!

Was war passiert, was hatte ich falsch gemacht? Oh, ich hatte die Lieder hoch gepitcht (schneller gemacht), durchaus üblich als DJ, aber auch als EuroClub-DJ?

Ich war ratlos, bis ich eingeweiht wurde: Der gute Mann war der Toningenieur des ESC und besaß wohl das absolute Gehör – ist mir in über 20 Jahren als DJ auch noch nie passiert – ESC sei Dank für diese Anekdote!

Die Top-Hits aus den Jahren 2008-2010 im EuroClub 2011

Die meist gewünschten Songs der ESC-Fans:

Hera Björk – Je ne sais quoi

Ani Lorrak – Shady Lady

Charlotte Perrelli – Hero

Euroband – This is my life

Alexander Rybak – Fairytale

Lena – Satellite

Sakis Rouvas – This is our night

Giorgos Alkeos - Opa

AySel & Arash – Always

Milan Stankovic – Ovo je Balkan

Jessy Matador – Allez ola olé

Nastrovje - Russland feiert den Einzug ins Finale

Als letzter Teilnehmer des ersten Halbfinales rutschte Russland ins Finale – nicht auszudenken, wenn Alex Sparrow mit seinem „Get you“ nicht im Finale gestanden hätte!  Die Delegations-Party Russlands am Mittwoch wäre zu einem Trauerspiel verkommen…

So aber wurde dieser Abend zu einem der großen Highlights der zwei Wochen EuroClub!

Ausgelassene Stimmung allerorten, ein Alex Sparrow in absoluter Hochform, der sein Publikum und die eingeladenen Künstlern zu Hochform anstachelte. Elvis-Imitationen, ein Duett mit Alexander Rybak und viel, viel Vodka – das Publikum war hin und weg…

Mehrere Stunden moderierte Alex Sparrow den Abend, sang, tanzte, schwitzte, animierte das Publikum, die Künstler – es wurde ein Abend der Superlative, nicht zuletzt, weil sich auch wirklich alle mitreißen ließen.

ESC-Künstler bestimmen das Programm bei der Aftershow-Party

Die zweite Semifinal-After-Show-Party sollte die erste noch einmal überbieten: Die ausgelassene Stimmung der Künstler übertrug sich sofort auf die Fans und das komplette Publikum.

Sehr froh waren wir über den Besuch der ersten Siegerin beim Eurovision Song Contest: Die Schweizerin Lys Assia wurde von NDR-Organsiationschef Ralph Quibbledey angekündigt und den vielen hundert ESC-Fans ganz groß gefeiert - zu Recht, denn sie erklärte kurzerhand alle Teilnehmer zu Siegern - wie recht sie hatte!!!

Der Henkel-Saal füllte sich gerade erst, es waren vielleicht einige hundert Gäste dort, auf die Halbfinal-Künstler wurde noch gewartet, da trat die spanische Truppe um Lucìa Perez an mich heran.

Die Tänzer wollten gerne dem Publikum den Tanz auf den spanischen Ohrwurm beibringen – gesagt, getan… Aus dem kurzen Intermezzo wurde dann eine kleine spanische Show, der Tanzkurs wurde vehement gefeiert, die Tänzer auch.

Als es danach mit einigen (zugegebenermaßen Nicht-ESC-Lieder, eine absolute Ausnahme, aber bei den Aftershow-Parties gewünscht) lateinamerikanischen Rhythmen weiterging (Conga/Suavemente) und auch Lucìa mitsang, gab es kein Halten mehr. Ein perfektes WarmUp, was will man als DJ mehr?

Es wurde immer voller, plötzlich stand ein junger Herr vor mir: „Hallo, ich bin der Beatboxer von Belgien (die Gruppe trat a capella an), kann ich wohl mal das Mikrofon haben für eine kleine Einlage?“ Sicher, kann er haben! Ich wusste ja, dass er nicht nur ein einfacher Beatboxer war, sondern ein absoluter Könner…

Seine Show riss das gesamte Publikum mit, eine lockere Viertelstunde gab es mal so richtig etwas zu genießen und nach und nach versammelten sich einige Breakdancer um den belgischen Beatboxer.

Nein, das war keine abgesprochene Show, aber drei Breakdancer gleichzeitig auf der Bühne zur Beatbox – das hatte erhöhten Unterhaltungswert; das Publikum war außer Rand und Band!

Einige Künstler verabschiedeten sich bei uns mit der klaren Ansage, dass es bei uns grandios war und sie eine wunderbare Zeit bei uns verbracht hätten – wer hätte gedacht, dass wir alle noch einmal wieder sehen würden?

Die Aftershow-Party, bei denen auch die beiden Pro7-Moderatoren Matthias Opdenhövel und Steven Gätjen sehr gelungen mitfeierten, ging bis nach sieben Uhr morgens, das Finale rückte unaufhaltsam näher und das merkte man einigen auch an…

Der Abend vor dem Finale - bye bye ESC!!!

Der offiziell letzte Abend im EuroClub stand bevor, demenstprechend erwarteten wir natürlich ausgelassenste Stimmung pur – und wurden wieder einmal nicht enttäuscht.

Ein weiteres Mal beehrten die israelischen Tänzer von „Euro Falsh“, deren Vortänzer mit im Verlauf des Abends ein wunderschönes Regenbogen-Armband schenkte, mein Armband an seines hielt und sagte: „Now we are sisters!“ – ich war angekommen in der wahnsinnig schönen ESC-Welt…

Die Showtanztruppe war gar nicht mehr von der Bühne zu bekommen – jauchzend wurde beim Erkennen jedes einzelnen Titels die Bühne gestürmt, die Choreographie getanzt und das Publikum animiert – wunderbar!

Die DJs Louis und Pini Zilber zelebrierten noch einmal eine absolutes Highlight-Set, die Vorfreude auf das morgige Finale machte alle noch aufgeregter, noch wilder, noch vergnügter…

Ein weinendes Auge blieb natürlich auf unserer Seite: Nach 14 wundervollen Tagen war es das dann mit dem EuroClub 2011, dachten wir – bye bye, da am nächsten Abend ja die große Aftershow-Party des Finales in einer wesentlich größeren Location stattfinden sollte. Falsch gedacht!

Public Viewing mit Überraschungseffekt

Da der NDR und wir davon ausgingen, dass die eingefleischten Fans am Finalabend in der Arena sind und danach zur großen AfterShow-Party in eine andere Düsseldorfer Location einfallen würden, hatten wir vor, für das Finale wieder für alle zu öffnen (in den EuroClub hatten sonst nur Akkreditierte Zutritt) und danach einen „normalen“ Clubabend nach zwei Wochen EuroClub zu feiern.

Weit gefehlt, ganz weit: Wieder hatte nur ein Bruchteil der Fans Zugang in die AfterShow-Location und so liefen Tausende von aufgeregten ESC-Fans durch Düsseldorf auf der Suche nach der richtigen Party.

Und was lag da näher, als in den geliebten EuroClub einzufallen, der allerdings schon rappelvoll war mit Düsseldorfer Publikum, ESC-Fans ohne Ticket und Club-Publikum.

Da wir von einem anderen Ablauf des Abends ausgegangen waren, hatten wir einen unserer Club-Resident-DJs gebucht, ich war auf einer anderen Veranstaltung und traurig gerade den letzten Abend weder live erleben zu können, noch irgend etwas von der grandiosen Stimmung mitzubekommen. So konnte doch nicht mein Abschied vom ESC 2011 sein, oder? Und dann kam alles anders...

Denn ich bekam die Wasserstandsmeldungen aus dem Laden, unser DJ konnte mit seinem Mix aus „normaler“ und wenigen ESC-Liedern dem Druck kaum noch stand halten! Gegen drei Uhr betrat ich unseren Laden: Ausgelassenste Partystimmung allerorten, wunderbar!

Mein DJ-Kollege Andre sank fast auf die Knie und fragte mich erleichtert direkt nach meinem Wunsch-Drink, die pausenlosen Wünsche der ESC-Fans hatten sein Nervenkostüm stark angegriffen…

Ich übernahm mit der Gewissheit, dem EuroClub jetzt noch einmal richtig in der Allerwertesten treten zu wollen: Ich versprühte ein Feuerwerk meiner zweiwöchigen ESC-Erfahrung und hielt das Tempo bis weit nach sieben Uhr einfach nur hoch – wunderbar.

Da die AfterShow-Party in der anderen Location, ganz nah bei uns statt fand, diese bereits um sechs Uhr aufgelöst wurde und viele der Künstler eh lieber bei uns feiern wollten, konnten wir im Morgengrauen immer mehr unserer geliebten ESC-Acts wieder bei uns begrüssen – der EuroClub wurde einfach nicht leer…

Fazit: Immer noch spiele ich kurz vor Feierabend bei uns im „Club Bohème“ einige der ESC-Songs von 2011, gewünscht von unserem Personal, welches dann gerne diese Lieder tanzend auf unserer Theke begeht. Tagsüber kann es immer mal Tage geben, wo im Hintergrund stundenlang ESC-Musik, ebenso im Club-Vorprogramm – die Identifikation unseres Personals mit dem ESC, seiner Musik, seinen Fans war eines der besonderen Highlights der zwei Wochen.

ESC: Bye bye in Baku 2012

Wir werden den EuroClub sicher noch einige Male aufleben lassen – versprochen!!!

Wir danken allen Besuchern für unvergessliche zwei Wochen und sind absolut dankbar, den Eurovision Song Contest so nah erleben zu können.

Wir im EuroClub sind am Puls des ESC gewesen sind und haben spürbar alles miterlebt  – diese Zeit wird immer in unserem Herzen bleiben…

Ich selber habe in den zwei Wochen einige Anfragen bekommen für das nächste Jahr als DJ während der Eurovision, mir mittlerweile einiges mehr an Musik zusammen gesammelt, um auf 2012 vorbereitet zu sein und würde mich freuen, einige von Euch in Baku wieder zu sehen...

 

Bis zum Ende gelesen? Superb! Feedback und Anekdoten bitte an: torsten.abels@quartierboheme.de.

See you in Baku!

Unsere EuroClub Speise- & Getränkekarte

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